Anzeige
Fauna Marin GmbH Meerwasser24.de Whitecorals.com Korallen-Zucht Fauna Marin GmbH

Translation in process
We're updating the page. There might be some translation errors. Sorry about that ;-)

Profil von Richter

Dabei seit
10.06.18

zuletzt Online
ausgeblendet

Über Richter

Die letzten Beiträge von Richter

Diskussionen

Keine

Haltungserfahrungen

Gramma loreto thumbnail

Richter @ Gramma loreto am 31.07.19

Ich halte ein Pärchen in seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Die Tiere sind super hübsch, wenig anfällig und sehr friedlich allen anderen Bewohnern gegenüber. Sie drohen sich ab und zu und auch dem Schleimfisch wird hier und da mit aufgerissenem Maul gedroht, wenn er mal wieder zu anhänglich ist.

Ich finde die angegebenen 300 Liter als absolutes Mindestmaß etwas überzogen, da die Fische sehr ruhig unterwegs sind. Ob man ein Paar unbedingt in 60 Litern halten muss, weiß ich nicht, aber mMn dürfte es ab 150 Litern gut gehen, sofern man sich beim restlichen Besatz einschränkt.

Was den Geschlechtsunterschied angeht, halte ich die Färbung der Afterflosse für ein ungeeignetes Merkmal. Meine Tiere balzen regelmäßig und bauen Nester. Ich gehe also fest davon aus, dass es sich um Männchen und Weibchen handelt. Die Afterflosse beider Tiere hat einen minimalen lilanen Streifen, es ist kein Unterschied zu erkennen. Will man ein Paar haben, sollte man sehr kleine Tiere einsetzen oder ein kleines und ein größeres Tier.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Ich habe auf der Internetseite eines bekannten Aquaristikhändlers überdurchschnittlich viele Kommentare bei Gramma loreto gelesen, bei denen Käufer bemängelt haben, dass die Tiere tot angekommen sind oder nach wenigen Tagen gestorben sind. Mein Fazit wäre diesbezüglich, dass die Tiere den Versand nicht gut überstehen und man die Tiere lieber selbst im Laden kaufen sollte, um einen übermäßig langen Transport zu vermeiden.

Cuapetes tenuipes thumbnail

Richter @ Cuapetes tenuipes am 29.07.19

Ich sah die Garnele im Händlerbecken und musste erst mal googlen, um herauszufinden, um was für ein Tier es sich handelte, da ich es vorher noch nie gesehen hatte.

Ich halte es in 175 Litern und denke, dass auch ein Nano-Becken geeignet wäre. Das Tier sitzt tagsüber auf dem Sand unter einem Überhang, immer an derselben Stelle. Nachts ist die Garnele aktiver und sucht nach Futter. Sie droht Tieren, die ihr zu nah kommen mit ihren langen, dünnen Scheren und wirkt ziemlich durchsetzungsstark, trotz ihrer zerbrechlichen Gestalt.

Interessant ist, dass sie in regelmäßigen Abständen ihren Körper langsam nach vorne schiebt, als würde sie irgendetwas anvisieren und ihn dann ruckartig zurückzieht. Wozu dieses Verhalten dient? - Keine Ahnung. Ansonsten ist C. tenuipes aufgrund seiner fast rein nächtlichen Aktivität m.E. nicht besonders interessant zu beobachten.

Stonogobiops nematodes thumbnail

Richter @ Stonogobiops nematodes am 29.07.19

Ich halte die Grundel mit einem A. randalli seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Ich habe anfangs ein paar der Grundeln eingesetzt. Sie haben sich sofort gefunden und sind dicht nebeneinander hergeschwommen und haben nebeneinander auf dem Sand geschlafen, bis sie am zweiten Tag den Krebs gefunden haben und sofort in seine Höhle eingezogen sind. Leider hat die größere Grundel die kleinere nach ca. 4 Wochen aus der Höhle vertrieben. Diese hat immer wieder versucht, in die Höhle zurückzukehren, was aber die größere Grundel heftig unterbunden hat. Letzendlich habe ich das kleinere Tier zum Händler zurück gebracht.

Folgende Vorteile der Symbiose konnte ich beobachten:
Vorteile für den Krebs:
1. Die Grundel hält Ausschau nach Fressfeinden
2. Die Grundel füttert den Krebs z.T. mit Futterbrocken, zumindest bringt sie sie in die Höhle und kommt sofort wieder heraus.
Vorteile für die Grundel:
1. Der Krebs stellt die Höhle zur Verfügung
2. Der Krebs putzt die Grundel regelmäßig, z.T. auch vor dem Eingang

Die Grundel frisst alles angebotene Futter, Frost-, Granulat- und Flockenfutter, gerne größere Brocken.

Die ersten Monate war sie oft vor der Höhle zu sehen, nun verbringt sie seit ein paar Monaten die meiste Zeit in der Höhle und kommt nur noch ab und zu zur Fütterung heraus. Ich vermute, dass es am E. Stigmatura liegt, der sich als Chef im Becken fühlt und schon eine nachgesetzte Feuerschwertgrundel in den Tod getrieben hat.

Interessant finde ich noch, dass meiner Beobachtung nach immer der Krebs den Ton angibt, d.h., der Krebs sucht/baut sich eine Behausung und lockt dann die Grundel an. Beim Umzug in eine neue Höhle war es der Krebs, der zuerst umgezogen ist, die Grundel kam dann später nach.

Insgesamt ein leicht zu haltendes Tier, das man nur mit Krebs halten kann. Alles andere halte ich für nicht artgerecht.

Dolabella auricularia thumbnail

Richter @ Dolabella auricularia am 26.07.19

Ich hatte eine größere Fadenalgenplage in meinem 200Liter-Becken und habe den Seehasen als Lösung probiert, um ihn irgendwann nach Erledigung der Arbeit weiterzugeben, da er ja doch zu groß werden würde.

Ich habe mich eingelesen und einige Vorbereitungen getroffen: Ich habe die Lysmata-Garnelen abgegeben, habe die Pumpen mit Böschungsmatten gesichert und sogar welche von meinen Fadenalgen mit ins Meerwassergeschäft genommen und vor Ort geprüft, ob sie gefressen werden - was auch gleich geklappt hat.

Ich habe den Hasen langsam angepasst und unter Wasser ins Becken gegeben. Der Hase hat phasenweise einige der Algen gefressen, dann aber immer wieder längere Pausen eingelegt und die Algen ignoriert. Nach zwei Wochen lag das Tier tot im Becken. Bei einem zweiten Versuch hatte ich das gleiche Ergebnis. Ein Seehase kommt mir nicht mehr ins Becken - leider, da es sehr interessante Tiere sind. Ich vermute, dass er doch etwas variableres Futter braucht. Ein Pfaffenhutseeigel und ein Globulus leben seit der Plage auch in meinem Becken, sind damit allein aber auch nicht fertig geworden. Letzendlich habe ich von einem anderen Aquarianer ca. 100 kleine Schnecken (v.a. Täubchenschnecken) geschenkt bekommen, welche die Steine in 2 Tagen blank geputzt haben.

Ancylomenes venustus thumbnail

Richter @ Ancylomenes venustus am 27.03.19

Eine ganz tolle Garnele. Ich habe sie ein Dreivierteljahr in meinem 180-Liter-Becken gehalten. Dann war sie plötzlich verschwunden. Ob sie gefressen wurde oder anders zu Tode gekommen ist, weiß ich nicht. Was sofort auffällt ist, dass die Garnele ihre Putzbereitschaft durch hektisches Wedeln mit den Scheren zeigt. Wenn man die Hand in die Nähe der Garnele hält, wird das Zappeln immer heftiger, bis sie schließlich auf die Hand kommt, um diese zu putzen. Fische (Schleimfisch, Grammas, Leierfische, Schwertgundel) wurden allerdings nie geputzt. Sie hielt sich meist in einer Entacmaea sp. auf, wechselte aber auch hier und da mal in eine Scheibenanemone. Die Anemone wurde meist nur abends und zur Fütterung verlassen. In Bezug auf das Futter ist sie nicht wählerisch. Sie frisst Flockenfutter, Granulatfutter und Frostfutter. Da ihr Körper durchsichtig ist, kann man gut erkennen, was sie gefressen hat. Besonders empfindlich scheint das Tier nicht zu sein und ist vollkommen friedlich anderen Tieren gegenüber.

"Was ist das?"

keine