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Haltungserfahrungen

Colochirus quadrangularis thumbnail

Phantasia @ Colochirus quadrangularis am 03.12.13

Nachtrag auf Grund weiterer Ereignisse:

Letzten Donnerstag Nacht hat sich die "Colochirus quadrangularis" erneut geteilt. Einen Tag später zeigten sich alle Fische, auch die eher versteckten Lauerjäger, untypisch aktiv und schnappten etwas hektischer als sonst nach Sauerstoff. In den nächsten beiden Tagen verstarben mindestens die Hälfte der Fische (Flammenkaiser, Klippfische, Zwergbarsche, etc.), den anderen geht es deutlich sichtbar schlecht. Durch den Stress haben diese stark Pünktchen bekommen und sie schnappen weiterhin nach Sauerstoff. Hoffe, dass die Filterung durch Aktivkohle und die starke Abschäumung hier unterstützend wirkt und weitere Verluste in Grenzen hält.

Da ich an dem Donnerstag Abend der Teilung der Seegurke einen größeren Wasserwechsel vollzogen habe habe ich Eingriffe ins Aquarium leider nicht vermieden. Ab Freitag Mittag fühlte ich mich als wäre eine heftige Erkältung im Anmarsch und meine Augen zeigten Probleme wie bei einer starken Bindehautentzündung.

Ob dies mit dem freigegebenen psychoaktiven Gift "Holothurin" zusammenhängt kann ich nicht genau sagen, jedenfalls klingen die Beschwerden seit dem darauf folgenden Montag/Dienstag wieder gut ab. Laut Wikipedia kann Holothurin beim Kontakt mit Augen schädigend bis zur Erblindung wirken, was sicher auch auf die Dosis ankommt. Wären die Beschwerden stärker gewesen und hätte ich diese mit der Seegurke in Verbindung gebracht (ich dachte ja noch an eine Grippe), so hätte ich sicher gezielt einen Arzt hierfür aufgesucht. Wozu ich jedem in dieser Situation dringend rate!

Daher würde ich den ursprünglichen Schwierigkeitsgrad zur Haltung von "mittel" deutlich erhöhen und um Vorsicht bei der Haltung appellieren!

Elysia crispata thumbnail

Phantasia @ Elysia crispata am 27.09.13

Meine "Elysia crispata" hat einen rot leuchtenden Rand auf dem Rücken und fühlt sich scheinbar richtig wohl im 300 Liter Becken. Dies enthält wirklich eine gute Auswahl an höheren roten und grünen Algenarten wie zum Beispiel Caulerpa, Chaetomorpha, Cladophora, Codium, Gelidium, Gracilaria, Halimeda, Halymenia, Scinaia, etc..
Beim Händler saß sie in einem Becken mit Chaetomorpha und war sehr gut ernährt. Bei mir ging sie sogar an Fadenalgen auf der Rückseite und hat sich dann die verschiedenen Algenarten getestet. Am längsten verweilt sie auf "Codium fragile - grüner Leuchter". Bei mir hat sie innerhalb 3 Wochen bereits zwei mal Eier in Spiralform auf die Rück- und Frontscheibe gelegt. Sie ist tags und nachts sehr aktiv. In meinen Augen eine Bereicherung für ein gut mit Algen gefülltes Becken. Sie frisst recht langsam, so dass die Algen gut nachwachsen können. Wer keine Algen mag und auch nicht gengend Abwechslung bieten kann, der sollte aber lieber auf die kleine Elysia crispata verzichten.

Colochirus quadrangularis thumbnail

Phantasia @ Colochirus quadrangularis am 21.09.13

Mysteriöre Ereignisse im Aquarium!

Die "Colochirus quadrangularis" - gelbe Seegurke begann nach einem größeren Wasserwechsel sich zu verdrehen. Was ist geschehen? Schnell mal in der Literatur geblättert und - aha - die Colochirus quadrangularis kann sich sexuell / geschlechtlch und durch Teilung / ungeschlechtlich vermehren.

Nochmal etwas zu den Seewalzen oder Seegurken: Diese besitzen ein besonderes Organ, die so genannten Couvie'schen Schläuche, über welche sie das Gift "Holothurin" bilden können. Holothurin ist ein Gift, welches auf die Kiemen der Fische abzielt und dort die Sauestoffaufnahme unterbindet. Bei freiwerden im Aquarium könnte der ganze Fischbesatz vernichtet werden, was bei vielen Seegurken oder Seewalten bekannt ist. Dieses Gift wird oft auch vorsorglich als Schutz bei der Vermehrung freigegeben, da die Tiere in dieser Situation mit anderem beschäftigt sind Der "Colochirus quadrangularis" - gelben Seegurke sagt man solche Zwischenfälle bisher nicht nach und vermutet daher, dass sie keine Couvie'schen Schläuche besitzten kann. Trotzdem ist Vorsicht geboten, genau weiß man es nicht.

Jedenfalls begab sich unsere kleine, gelbe Seegurke auf den Weg ihrer Teilung und für uns begannen Tage des Bangens um den weiteren Fischbesatz. Nur am ersten Tag verdrehte sie sich einmal komplett um sich. In der darauf folgenden Zeit konnten wir keine weitere Drehung mehr beobachten, sie zog sie sich lediglich immer etwas mehr auseinander. Die Teilung dauerte vom einfachen Verdrehen am 18.09. bis zur kompletten zwei-Teilung am 20.09. also gute 2 Tage, bis wir nun zwei gelbe Stücke im Becken haben. Der größere Teil zeigt auch bereits wieder langsam seine Fraßtentakel zum Fischen nach Plankton. Ob der untere Teil wirklich eine lebensfähige Seegurke wird oder ist? Von Seegurken ist ja bekannt, dass sie die Couvie'schen Schläuche (sie sitzen im unteren Teil am Anus) aus ihrem Körper pressen und ihren Feinden entgegen schleudern können und diese ihre Organe dann wieder nachbilden. Aber der untere Teil ist weniger als ein drittel des gesamten Tieres groß. Ob sich daraus alles, also eine komplette Seegurke ausbildet? Wir sind mal gespannt!

Aber eines können wir sagen: Alle Fische sind 'bisher'wohl auf! Hoffen wir das sie es auch in den nächsten Tagen bleiben.

Ein Foto über den Vorgang der Teilung habe ich hier ebenfalls hochgeladen.

Aktive Fütterung ist bei der gelben Seegurke notwendig und möglich, daher halte ich die Haltung für "mittel". Die mindest Aquariengröße würde ich aber auf 300 Liter erhöhen, da bei aktiver Fütterung die Wasserwerte durchaus zu beachten sind. Ebenfalls könnten ggf. Zwischenfälle mit Holothurin bei größerer Wassermenge weniger schlimm ausfallen.

Dardanus megistos thumbnail

Phantasia @ Dardanus megistos am 07.06.12

Wir halten seit September 2011 einen Faust großen Dardanus megistos Weisspunkt-Einsiedler in einem eigenen Artenbecken.

Der Dardanus megistos ist das angriffslustigste Tier, was ich je in einem Aquarium gesehen habe. Selbst vor einer Hand macht er keinen halt und stürmt sogar zeitweise bei Arbeiten im Becken förmlich darauf zu. Einmal nicht ganz aufgepasst hat er einen Finger zu fassen gekriegt und wir haben 15 Minuten gebraucht um seine große Schere mit einer Pinzette aufzukriegen so das er los lies. Was er einmal hat gibt er nicht wieder her, sondern zieht es mit und mit in sein Gehäuse. Also wirklich Vorsicht!

Die Vergesellschaftung mit anderen Tieren - egal ob Korallen, Fische oder Krebstiere - halte ich für unmöglich. Alte Korallen wie z. Bsp. eine Dendronephthya mit Stacheln fraß er schneller auf als man sehen kann.

Er sieht wirklich ALLES als seine Nahrung an.

Gefüttert wird er alle 2-3 Tage abwechselnd mit Muschelherzen, einem Mix aus Futtertabletten, feinerem Granulatfutter, etc..

Größere Muschelgehäuse sind etwas schwierig zu bekommen. Bei ebay teilweise recht teuer haben wir unsere Augen anderweitig offen gehalten. Auf dem holländischen Wochenendmarkt sind wir auf Wellhornschnecken (Buccinum undatum) aufmerksam geworden, die auf einem Fischstand verkauft wurden. Diese sind so groß gewesen, dass wir eine mitgenommen haben und das Gehäuse war optimal. Kostenfaktor: gering!

Ansprüche an die Wasserqualität hat er nicht. Wir halten lediglich die Salinität konstant und füllen stets verdunstetes Wasser nach. Ab und zu (1 x pro Monat) erfolgt ein großer Wasserwechsel, wir haben jedoch auch einen Abschäumer und eine Strömungspumpe mit Innenfilter im Becken, letzterer wird wöchentlich gereinigt.

Im groben Bodengrund und auf dem Aufbau aus Riffgestein wimmelt es mittlerweile von Kleinstlebewesen, an den Scheiben sind viele Seescheiden zu finden. Deshalb füttern wir gelegentlich auch ein wenig Staubfutter für diese zu.

Alles in allem eine echte Bereicherung und in einem ausreichend großen Becken sehr leicht zu halten. Ein 30 Liter Nano reicht sicher für den Anfang, da er aber recht schnell wächst wären 60 oder 100 Liter sicher angebracht.

Enchytraeen thumbnail

Phantasia @ Enchytraeen am 16.12.11

Ich habe bei einem Händler Enchyträen in einer Packung mit der Aufschrift lebendes Seewasser Zooplankton erworben um diese einem recht mageren Mandarinfisch zu verfüttern. So wie Artemia im Kühlschrank sicher länger haltbar, beim Händler und auch bei mir keine Probleme. Nach dem Füttern wusste der Mandarinfisch nicht so recht was er machen sollte, da alle anderen die Enchyträen schneller als der Blitz gierig aufgefressen haben. Da ich zum Nährwert keine Informationen gefunden habe wohl eher ab und zu als besonderes Beifutter zu sehen.

"Was ist das?"

was ist das thumbnail

Phantasia @ Krustentiere am 08.10.13

Juchuu, Stephan B. hat sie als "Dromia sp." bzw. "Dromia dormia - Schwammkrabbe" identifiziert. Sieht meiner sehr ähnlich.

Upps, die kann ja laut MeWaLex bis zu 20 cm groß werden!

was ist das thumbnail

Phantasia @ Krustentiere am 07.10.13

Hi Gerrit,

ja das erste Bild kommt so ziemlich hin. Wo hast Du dies denn im MeWaLex gefunden? Unter Liomera sp. sehe ich es nicht?!?

Besten Dank
Michael

was ist das thumbnail

Phantasia @ Krustentiere am 07.10.11

Denke das ist eine Mithraculus (Mithrax) Krabbe, hab auch eine davon. Lebt sehr versteckt und knabbert eigentlich nur am Lebendgestein. Ist eher Nachtaktiv. Ab und zu hört man es knallen, wenn sie mit ihren Scheren am Gestein rumwerkelt. Frisst das was an Futter an oder in ihr Versteck fliegt, Übergriffe auf andere Tiere habe ich noch keine gehabt.